










Retail Media Best Practices
Handelsplattformen und Online-Marktplätze entwickeln sich zu eigenständigen Werbe- und Medienökosystemen. In den USA lag das Retail-Media-Volumen 2024 bei rund 52 Milliarden US-Dollar, für 2026 werden mehr als 74 Milliarden US-Dollar erwartet. In Europa soll der Markt bis 2028 auf rund 31 Milliarden Euro wachsen.
Für Hersteller verlagert sich damit ein wachsender Teil des Marketingbudgets dorthin, wo Kaufentscheidungen tatsächlich fallen: in die Suchergebnisse und auf die Produktdetailseiten von Amazon, OTTO, MediaMarktSaturn oder Zalando. Viele Unternehmen buchen dort bereits Sponsored Products oder Display-Kampagnen, ohne dass ihre Produktdaten, Assets und Prozesse auf diese Kanäle vorbereitet sind. Die Folge sind Anzeigen, die auf unvollständige Produktdetailseiten führen, Budgets ohne messbare Wirkung und ein Return on Advertising Spend (ROAS), der hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Retail Media entfaltet seine Wirkung erst, wenn Media-Investitionen von hochwertigem Produkt-Content begleitet werden. Damit wird das Thema zu einer Aufgabe des Product Content Managements, die PIM, DAM, Channel Management und Syndication ebenso betrifft wie Marketing und E-Commerce.
Dieser Guide zeigt Ihnen:
- was Retail Media ausmacht und welche Plattformen in Deutschland besonders relevant sind,
- an welchen Anzeichen Sie erkennen, dass Ihr Produkt-Content noch nicht bereit für Retail Media ist,
- welche Best Practices sich in der Praxis bewährt haben,
- und wie Sie Ihre Retail Media Readiness mit 20 Fragen selbst bewerten.
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